Hast Du das Gefühl, Dein Leben ist nicht positiv genug? Glaubst Du, Du hast zu viele schlechte Tage? Und willst Du stattdessen lieber jeden Abend mit einem tollen Gefühl schlafen gehen?
Dann solltest Du jetzt genau aufpassen. Ich stelle Dir nämlich eine Übung vor, die auf den ersten Blick wirklich simpel wirkt, deren tägliche Durchführung aber die sprichwörtlichen Berge versetzen kann.

Für wen ist diese Übung gedacht?
Im Grunde kann sie jedem Menschen hilfreich sein und einfach das Selbstbewusstsein in seiner wörtlichen Bedeutung stärken. Vor allem lege ich sie aber den Menschen ans Herz, die vielleicht von einem grundsätzlichen Gefühl von Unzufriedenheit betroffen sind, oder das Gefühl haben, es läuft alles nicht gut genug. Menschen, denen es schwerfällt, das Schöne im Leben, oder auch sich selbst als wertvoll zu sehen.

Wie viel Zeit beansprucht diese Übung?
Im Grunde ist sie relativ schnell durchgeführt. Ich möchte Dich jedoch gerne dazu einladen, Dir ausreichend Zeit für die Übung zu nehmen, um auch wirklich davon zu profitieren.

Wann wird die Übung durchgeführt?
Tatsächlich macht es definitiv am meisten Sinn, Dir vor dem Schlafengehen einige Minuten zu nehmen, weil es darum geht, den vergangenen Tag zu reflektieren. Natürlich ist dies auch am nächsten Morgen noch möglich, allerdings sind die Gedanken und Gefühle dann natürlich oft nicht mehr ganz so präsent. Meiner Meinung nach, ist es auch besonders schön, sich diese Übung als kleines Abendritual „anzugewöhnen“, da sie Dir täglich die Möglichkeit gibt, mit einem Lächeln einzuschlafen.

Was muss vorbereitet werden?
Mein persönlicher Vorschlag ist es, Dir ein Heft oder Notizbuch anzulegen, um die Übung jeden Tag dort zu dokumentieren. Ich finde, man bekommt einen besseren Bezug dazu, wenn man sich ein Heft oder Buch kauft oder bastelt, das einem besonders gut gefällt und worin man gerne „arbeitet“. Aber natürlich funktioniert es auch, wenn Du einfach auf das nächstbeste Stück Papier schreibst.
Ob Du die Papiere dann sammelst, um sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal durchzulesen, ist ebenfalls Dir selbst überlassen. Ich finde, die Übung funktioniert auch, wenn man das nicht tut. Wenn Du allerdings das gesamte Glück nochmal am Stück betrachten möchtest, dann ist das möglich, indem Du wie gesagt, in einem Buch arbeitest, oder die einzelnen Zettel an einem Ort aufbewahrst.

Und jetzt geht es los.

Die Fragen, die Du Dir jeden Abend vor dem Schlafengehen stellen solltest, um Dir vor Augen zu führen, aus wie vielen tollen Dingen Dein gewöhnlicher Alltag eigentlich besteht und vor allem, dass Du selbst die Verantwortung dafür trägst, sind folgende:

  1. Was war toll am heutigen Tag?
  2. Was habe ich dazu beigetragen?

Das war’s. Klingt absolut banal, hat aber eine wahnsinnig große Wirkung. Kannst Du Dir noch nicht so richtig vorstellen, auf was ich hinaus möchte?

Du kannst hier beispielsweise Erlebnisse, wie einen beruflichen oder privaten Erfolg, ein gutes Gespräch, ein leckeres Essen oder einen schönen Spaziergang nennen. Auch die Mittagspause bei herrlichem Sonnenschein, das spannende Buch oder ein herzlicher Lachanfall sind Möglichkeiten, die Du aufzählen könntest, wenn Du nach dem Wunderbaren an Deinem Tag suchst.  Und wenn Du Dich jetzt fragst, was Du zu dem herrlichen Sonnenschein hättest beitragen können, dann kommt hier die einfache Antwort: Du hast Dir die Zeit genommen, um ihn wahrnehmen und genießen zu können. War Dein schönster Moment heute der leckere Kaffee am Morgen? Dann dank Dir selbst, dass Du ihn Dir gemacht hast.

Sobald Du anfängst, diese Übung regelmäßig durchzuführen, wirst Du feststellen, dass Deine Tage von vorne bis hinten mit wundervollen Dingen gefüllt sind und dass Du diese allein deinetwegen erleben kannst.

Natürlich weiß ich auch, dass es Tage gibt, an denen Du Dich durchgehend unwohl fühlst, an denen Du Pech hast, oder vielleicht sogar das Haus gar nicht verlassen hast. Was sollte daran also toll sein? Ganz einfach: Dein Körper und/oder Dein Geist brauchen ab und zu einfach mal eine Pause und das zu spüren und dir diesen einen Tag im Bett zu gönnen, um die Akkus aufzuladen ist ganz wunderbar.

Je öfter Du diese Übung am Abend machst, desto mehr wirst Du feststellen: Auf diese beiden Fragen gibt es immer eine Antwort!

Und jetzt wünsche ich Dir ganz viel Spaß, beim Ausprobieren 🙂